Freitag, 28. September 2012

Pain au chocolat

An schönen Sonntagen mit einem späten Frühstück oder einigen Frühaufstehern zu Hause, kommen diese Pain au chocolat gerade recht. Etwas Zeit muss man bei der Zubereitung, durch die Gehzeiten, einplanen, aber wie schon gesagt, falls jemand schon früh auf den Beinen ist, werden diese schokoladigen Dinger genau rechtzeitig zum Frühstück fertig. 

Leckerer Hefeteig mit einem schönen Schokoladenstreifen...mhmm, das weckt bei mir Kindheitserinnerungen. An besonders schönen Tagen waren meine Mutter und wir Kinder, ab und an in der Stadt (*hüstel*) und haben dort einen "Frauentag" gemacht. Für uns bedeutete das, unsere Mutter zum Friseur zu begleiten und eeelend lang zu warten, bis die Haare gemacht und die Augenbrauen, sowie Wimpern gefärbt waren. Wir sollten natürlich keinen Unsinn machen und möglichst still und artig auf unseren Plätzen warten bis unsere Mutter wieder die Augen aufmachen konnte.
Aber dann, nachdem wir schon einige Kleinigkeiten aus diversen Geschäften und Kinderläden bekommen hatten, kamen wir an dieser schönen Bäckerei vorbei. Dort konnte man schon von weitem den süßen Duft von Kuchen und Gebäck riechen. Hier gab es für jeden von uns ein Wunschkonzert und wir durften uns ein Brötchen, Gebäckstück o.ä aussuchen.
Ich glaube die meisten haben immer diese Schokoladencroissants mit den zwei (!) Schokoladenstreifen gegessen und man war für den Rest des Tages mit der Welt (und den gefärbten Wimpern) versöhnt. ;-)

Hier nun ein Rezept für euch zum Nachbacken und Träumen...von vergangenen Tagen, einem schönen Sonntag oder einfach nur vom Schokoladenhimmel...




Zutaten:
520g Weizenmehl
1 Päck. Trockenbackhefe
250ml lauwarme Schlagsahne
100g Zucker
2 Eier
1 Eiweiß
1 Eigelb
2 EL Milch
1-2 Tafeln Zartbittelschokolade

Zubereitung:
Für den Hefeteig das Mehl in eine Schüssel geben, mit der Trockenbackhefe vermischen. Zucker zum Mehlgemisch geben und dazu die zwei Eier. 
Ein weiteres Ei trennen, das Eiweiß zufügen und das Eigelb in den Kühlschrank stellen. Die handwarm erhitzte Sahne in die Schüssel geben und mit dem Handrührgerät ca. 7min  zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten.
Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort (so um die 30C° wäre optimal) ca. 40 min gehen lassen. Anschließend Teig auf der Arbeitsfläche mit den Händen kurz durchkneten und dann zu einem Rechteck ausrollen.
Leider weiß ich die genauen Maße meines Rechteckes nicht mehr, dewegen rat ich euch, probiert es einfach aus, der Teig sollte dabei eine dicke von ungefähr einem halben Zentimeter haben und eher lang als breit werden.
Die Tafel Zartbitter-Schokolade entpacken und jeden Riegel längs mit einem scharfen Messer halbieren. Die Breite des ausgerollten Teiges sollte sich an der Länge der Schokoladenriegel orientieren. 
Nun werden aus dem großen Teigstück viele kleine Rechtecke von  ca.10x15cm geschnitten. Ein halber Schokoladenriegel wird dann 2cm vom Rand entfernt auf den Teig gelegt, und der Teig über den Riegel geschlagen. Dann legt man den zweiten Riegel neben den so entstanden Teigwulst und rollt den Rest auf. Diese Beschreibung findet man sehr gut abgebildet bei Stefanie von hefe-und-mehr .
So verfährt man mit dem ganzen Teig, bis dieser aufgebraucht ist.
Das Eigelb mit 2El Milch verschlagen und die Teiglinge damit bestreichen. Für weitere 30 min. an einem warmen Ort gehen lassen.
Zum Schluss im vorgeheizten Backofen bei 175°C für etwa 30 min backen.





Montag, 24. September 2012

Erdbeer-Schokoladentorte

Bei der Tortentante abgeguckt, kommt hier eine wahnsinnig leckere Erdbeer-Schokoladentorte, die man unter keinen Umständen allein essen sollte.
Zum einen, weil die Stücke ziemlich mächtig sind und man sonst in die Verlegenheit kommt, eine Woche an dieser Torte zu essen und zum anderen, um die Kalorien so gerecht wie möglich auf alle Beteiligten zu verteilen :)
Lecker-schmecker ist sie aber doch und für die, nicht ganz so heißen, Sommertage mit Feierlichkeiten und Festen, eine wunderschöne Bereicherung für die Kaffeetafel!



Zutaten für eine Springform mit 18cm Durchmesser:
Boden:
4 Eier
95g Zucker
80g Öl
85g Mehl
2Tl Kakao
1Tl Backpulver
100g geschmolzene Vollmilchschokolade

Ganache:
200ml Sahne
150g Zartbitterkuvertüre

Creme:
200ml Sahne
100g Frischkäse
150g. Naturjoghurt 3,5%
2 Päck. Sahnesteif
Vanillezucker
Zucker

ca. 500 gr. Erdbeeren

Zubereitung:
Einen Tag im Voraus die Schokoladenganache herstellen. Dazu Sahne aufkochen, vom Herd nehmen und die zerbrochene Schokolade darin schmelzen lassen. Das Ganze gut umrühren, bis alles gelöst und eine homogene Masse entstanden ist. Bis zum nächsten Tag kühl (aber nicht in den Kühlschrank) stellen. 
Für den Boden, Schokolade im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Eier und Zucker zusammen ca. 7 min. schaumig schlagen. Mehl, Kakao und Backpulver mischen, sieben und kurz unterrühren. Öl hinzugeben. Am Ende die abgekühlte Schokolade vorsichtig unterrühren.
Den Teig in die ausgelegte Springform füllen, glatt streichen und bei 170°C ca. 40 min backen.



Am nächsten Tag die Erdbeeren vorbereiten.
Dazu diese waschen, putzen und 7 große Früchte als Deko zurücklegen. Die restlichen Erdbeeren in Scheiben schneiden. Die fertige Ganache ganz kurz mit dem Rührgerät aufschlagen.
Für die Creme Sahne mit Vanillinzucker und 1 Päck. Sahnesteif steif schlagen. Frischkäse mit Joghurt glatt rühren und Sahnesteif mit Zucker, bzw. Vanillinzucker, nach Geschmack unterrühren. Sahne unter die Masse heben.
Den fertigen Schokoladenboden 2x waagerecht durchschneiden und den untersten auf eine Tortenplatte legen. Diesen Boden mit ca. 1/3 der Ganache bestreichen und anschließend etwas mehr als 1/3 der Creme mit dem Spritzbeutel aufspritzen. Nun auf die Creme einen Teil der Erdbeerscheiben legen.
Zweiten Boden auf die Erdbeeren legen. Diesen ebenfalls mit 1/3 der Ganache, der Creme und Erdbeeren, belegen und letzten Boden auflegen. Das letzte Drittel der Ganache auf dem Boden glatt streichen. Mit dem Spritzbeutel Rosetten aus Creme am Rand entlangspritzen und die verbliebenen 6 Erdbeeren, in schöne gleichmäßige Scheiben geschnitten, auf den Creme-Tuffs drapieren. Eine Erdbeere, im Ganzen, in die Mitte der Torte setzten.

Nun zurücklehnen und die Torte bestaunen lassen ;)



Guten Appetit!

Samstag, 15. September 2012

Käsekuchen mit Himbeerbelag

Eine meiner Schwestern ist absolut fanatisch in Himbeeren -und in so gut wie jedweden Kuchen mit denselbigen- verliebt. Da kann man fast nichts falsch machen, solange nur eine ordentliche Portion Himbeeren dabei ist. Zum Glück mag sie auch die tiefgekühlte Variante, den in diesen Zeiten sind frische Himbeeren nur schwer und dann nur zu unverschämten Preisen zu bekommen.
Also gab es die vergangen Tage einen saftigen Käsekuchen, den wiederrum meine Mutter liebt, mit einem schönen, säuerlichen Himbeerbelag. Besonders gut zu einer Tasse Kaffee oder einem schönen Kakao ist dies ein toller Nachmittags-oder Sonntagskuchen.
Die Zubereitung, das Backen und das anschließende, vorsichtige Auskühlen, nehmen allerdings etwas Zeit in Anspruch. So ist das bei Käsekuchen nun mal, wenn man möglichst keine Risse oder Krater nach dem Backen in der Oberfläche haben möchte.
Ich persönlich mag Käsekuchen am liebsten völlig ausgekühlt und auch lieber mit einer etwas kompakteren Füllung als einer locker saftigen, Geschmäcker sind eben unterschiedlich :)
Wer mag, kann den Käsekuchen auch gut lauwarm essen. Der Himbeerbelag dürfte dann nicht ganz fest werden, aber das ist ja auch nicht weiter schlimm.

Also, der nächste Nachmittagskaffee ist gerettet, nur ran an die Schüsseln :)



Zutaten:

Teig
180g Mehl
1/2 gestr. TL Backpulver
75g Zucker
1 Pck.Vanillin-Zucker
1 Ei
75g weiche Butter
Füllung
3 Eiweiß
250g kalte Schlagsahne
500g Speisequark 
250g Quark 20% Fett i.Tr.
150g Zucker
1 Päck. Vanillepudding-Pulver
3 Eigelb
Belag:
500g Himbeeren TK
75g Puderzucker
1 Pck. Tortenguss rot

Zubereitung:
Mehl und Backpulver mischen. Restliche Teigzutaten hinzufügen und alles zu einem Teig verkneten. Anschließend für 15 min in den Kühlschrank legen. Danch etwa die Hälfte des Teiges auf den Boden einer 26cm Springform ausrollen. Übrigen Teig zu einer langen Rolle formen und aus dieser einen ca. 3cm hohen Rand an die Springformwand drücken.
Für die Füllung die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Anschließend die Sahne steif schlagen.
In einer Schüssel Quark mit Zucker, Vanillepudding-Pulver und Eigelb gut verrühren. Den vorbereiteten Eischnee und die Sahne vorsichtig unter die Quarkmasse heben. Das Ganze dann in die ausgelegte Sprringform füllen und in den auf 160°C vorgeheizten Backofen schieben. Den Kuchen ca. 75min backen lassen.
Evtl. nach 50min mit etwas Alufolie abdecken, damit der Käsekuchen nicht zu stark bräunt.
Nach dem Ende der Backzeit, Kuchen bei leicht geöffneter Ofentür noch ca.10-15 min im ausgeschalteten Ofen stehen lassen, dann vorsichtig herausnehmen und völlig erkalten lassen.
Für den Belag die Himbeeren auftauen. 250g davon in einem hohen Rührgefäß pürieren. Den Tortenguss mit Puderzucker, 2 El. Wasser und den pürierten Himbeeren in einen Topf geben und erhitzen. Wenn die Masse beginnt dick zu werden etwas davon auf den ausgekühlten Käsekuchen geben. Zurückbehaltene, nicht zerkleinerte Himbeeren ebenfalls auf den Kuchen geben und anschließend die restlichen Himbeermasse darauf verteilen.

Bei mir ging die Füllung des Käsekuchens während des Backvorganges riesig auf, schon fast schaumwolkenartig erhob sie sich über den Rand der Springform und ich dachte: Oh nein, den bekommst du ohne Unfälle und Krater nie heil aus dem Ofen.
Aber nach dem Ende der Backzeit senkte sich der Kuchen schon während der 10min im ausgeschalteten Ofen und erlangte anschließend, nach dem Erkalten und ohne Springformrand, sein normales Aussehen zurück, ohne einen einzigen Riss!
Allerdings war mir die Öberfläche zu braun geraten, deshalb ruhig ab und zu mal nachschauen wie weit der Käsekuchen ist und ggf. abdecken.

Lasst es euch schmecken :) 

Montag, 10. September 2012

Aprikosen-Pflaumen-Pie

Schöner Spätsommer oder wie manche sagen, schöner früher Herbst.
All das tolle Obst lädt zu wunderbar duftenden Kreationen ein, bei deren Genuss man am liebsten schon gefärbtes, fallendes Laub, glänzend braune Kastanien und die ersten leuchtenden Lichter sehen möchte.
Bis dahin ist es aber, zumindest hier am Niederrhein, noch eine Weile hin und so begnügen wir uns mit dieser leckeren Aprikosen-und Pflaumen-Tarte, die die letzten Sommerboten und die Ersten des Herbstes vereint und so nicht nur Platz in meinem Kühlschrank schafft sondern auch ein angenehm warmes Gefühl und ein wohltuendes Mhmmm... bei dem Gedanken an kommende Zeiten :)


Zutaten:
500 g Aprikosen
400 g Pflaumen
3 EL Apfelsaft
160g Zucker
3 EL Speisestärke
300 g Mehl,
200 g Butter

1 Handvoll Paniermehl
1 Ei

Zubereitung:
Für den Mürbeteig Mehl mit 75g Zucker mischen. Die Butter in Flocken dazugeben und 3–4 EL kaltes Wasser zufügen. Mit den Knethaken und anschließend den Händen zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Min. kalt stellen.
Circa 2/3 des Teiges zu einem Kreis (ca. 32 cm Ø) ausrollen. Diesen in eine gefettete Pie-oder Tarte- Form legen und den Rand leicht andrücken.Überstehenden Teig an den Rändern mit den Fingern abstreifen.
Für die Füllung die Aprikosen und Pflaumen waschen, entsteinen und klein schneiden. Apfelsaft mit der Stärke verrühren und mit dem kleingeschnittenen Obst und dem restlichen Zucker in einen Kochtopf geben und gut erhitzen.
Den Boden der ausgelegten Tarte-/oder Pieform mit dem Paniermehl bestreuen. Die angedickte Obstmischung in die Form geben. Den restlichen Mürbeteig ausrollen und mit kleinen Formen Motive ausstechen. Diese dachziegelartig auf die Füllung legen und so eine Decke bilden.
Anschließend die Decke mit verquirltem Ei bestreichen.
Evtl. mit einer Gabel kleine Löcher in die Oberfläche stechen, damit im Backofen die heiße Luft aus der Füllung entweichen kann.
Bei 190°C 45 min backen. Die angegebene Backzeit ist nur ein Schätzwert, da ich während meines Backvorganges vergessen hatte, die Uhr zu stellen und dementsprechend nach dem Bräunungsgrad der Oberfläche gegangen bin und den Kuchen so pi-mal-Daumen für gut befunden habe.


 Am besten noch lauwarm genießen... :)




Mittwoch, 29. August 2012

Miniwindbeutel-Torte


Eine weitere Torte vom diesjährigen Kuchenfest, mit luftigen Windbeuteln, leckerer Creme und einem lockeren, süß gefüllten Bisquitboden. Diese Torte ist jemandem gewidmet, der sie damals nicht essen konnte, sie aber durch seine hervorragenden Bachelprüfungen mehr als verdient hätte und nun auch hat!
Herzlichen Glückwunsch Valerie! :)

Dieser Kuchen ist durch die kurze Backzeit ziemlich schnell gemacht (wenn man mal von den 3 Stunden Kühlzeit absieht ;) ) und ist super geeignet für die letzten heißen Spätsommertage.
Das Obst kann man auch variieren, z.b mit Kirschen, Brombeeren o.ä. Probiert es aus, eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Zutaten:
Bisquit
3 Eier
1 Eigelb
70g Zucker 
1 Päck. Vanille-Zucker
50g Mehl
15g Speisestärke
1/2 gestr. Teel. Backpulver
175g Himbeermarmelade
Füllung
6 Blatt weiße Gelatine
300g Himbeeren TK
200g Doppelrahm Frischkäse
60g Zucker
250g Schlagsahne
18 Miniwindbeutel
Deko
6 Miniwindbeutel
Himbeeren, frisch
weiße Schokolade, geschabt

Zubereitung:
Eier mit Eigelb in einer Rührschüssel auf höchster Stufe 1 min. schaumig schlagen.Vanillin-Zucker und Zucker vermischen und unter Rühren einstreuen. Die Masse 2 min. schlagen. Mehl mit Backpulver und Speisestärke mischen und kurz auf niedrigster Stufe unterrühren.
Den Teig auf ein, mit Backpapier ausgelegtes, Blech (30x40) geben und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 10 min backen.
Nach dem Backen, Bisquitplatte auf ein mit Zucker bestreutes Backpapier stürzen. Mitgebackenes Backpapier abziehen, Marmelade durch ein Sieb geben und den Boden sofort damit bestreichen. Die Platte längs halbieren, jeweils von den langen Seite her aufrollen und jede Rolle in 23 Scheiben schneiden.
Den Boden einer Springform mit Backpapier belegen, die Bisquitscheiben dicht am Rand entlang aufstellen und anschließend den Boden damit belegen.
Für die Füllung Gelatine einweichen, Sahne steif schlagen und in den Kühlschrank stellen und Himbeeren auf einem Küchenpapier auftauen lassen.
Die aufgetauten Himbeeren pürieren und mit Frischkäse und Zucker verrühren.Gelatine in einem kleinen Topf bei geringer Hitze auflösen, langsam zur Himbeermasse geben (am Besten erst etwas von der Himb.-Masse zur Gelatine geben, verrühren und danach erst alles zur restlichem Himbeermasse geben) und gut unterrühren. Warten bis die Masse beginnt dicklich zu werden und anschließend die steif geschlagene Sahne unterheben.
Creme nun in die vorbereitete Springform füllen und 18 TK-Windbeutel hineindrücken. Die Himb.-Masse etwas darauf verstreichen.
Die Torte nun insg. 3 Stunden in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren den Springformrand entfernen und mit restlichen, halbierten Windbeuteln, ein paar frischen Himbeeren und weißer Schokolade garnieren.
Guten Appetit :)





Samstag, 25. August 2012

Roggenbrot


Es war wieder mal Zeit für ein frisches Brot.
Intensiv und eher kräftig im Geschmack sollte es werden. Daher habe ich mich für ein Roggenbrot mit Sauerteig entschieden. Frischen, selbstgezogenen Sauerteig, wie im Rezept angegeben, habe ich leider immer noch nicht (angesetzt). Das nehme ich mir nun schon ewig und drei Tage vor, aber Zeit und Muße fehlten mir bisher noch dazu noch. Naja, da musste erst mal das getrocknete Gut aus dem Reformhaus herhalten. Für euch habe ich allerdings das Originalrezept aufgeschrieben. Praktisch ist beim getrockneten Sauerteig die einfache und schnelle Verarbeitung. Einfach zum Mehl geben, wie gewohnt weiterarbeiten und im Nullkommanix hält man ein schönes Brot in den Händen.
 
Zutaten:
700g Roggenmehl
225g Weizenmehl
20g Salz
400g Sauerteig
350ml Wasser

Mehle abwiegen und in einer großen Schüssel vermengen. Den Sauerteig und das Salz hinzugeben. Alles mit dem Handrührgerät erst langsam und dann schnell ca. 8min zu einem Teig verarbeiten. Diesen 50 min im Warmen gehen lassen. Danach nochmals durchkneten und in zwei Hälften teilen. Diese in bemehlte Gärkörbchen legen und weitere 50 min gehen lassen.
Backofen auf 225°C vorheizen. Ein Backblech schon mit im Ofen vorheizen. Nach der Teigruhe, den gegangenen Teig auf das heiße Backblech stürzen, evtl. die Brote mit einer scharfen Klinge einschneiden und das Blech in den Ofen schieben. Mit einer Sprühflasche schnell Wasserschwaden in den Backofen bringen, dafür circa 10-15 Mal sprühen. Ofentür sofort schließen.
Das Brot in 50-60 min fertig backen.


Ein leckeres Brot, besonders mit herzhaften Belag ein Genuss.. :)


Donnerstag, 23. August 2012

Pflaumenkuchen

Jetzt im August fängt sie wieder an, die Pflaumenzeit! Lange habe ich gar keine gemocht, irgendwie war mir der Pflaumenbelag nach dem Backen immer zu bitter, aber jetzt, wenn der Saft in den Hefeteig läuft und den Kuchen schön weich macht und wenn sich die leichte Säure des Obstes mit den süßen Streuseln verbindet, dann schmeckt das Ganze einfach himmlisch.
Diesen lecker-schmecker Kuchen habe ich zusammen mit meinem Vater gebacken und wie immer, legte er besonderen Wert darauf, alle Früchte ganz dicht an dicht auf den Boden zu legen. Außerdem sucht er immer die prallsten und saftvollsten Pflaumen aus, so dass jedes Mal, wenn Pflaumenkuchen gebacken wird, dieser eher an einen gebackenen Pflaumenkompott erinnert, so saftig wird das Ganze. Der Kuchen läuft uns praktisch vom Blech. Doch ehe es so weit kommen kann, wird er, noch warm, schon verspeist. So schmeckt er uns am Besten :)

Zutaten:
200ml Milch
50g Butter oder Margarine
375g Weizenmehl
1 Pck. Trockenbackhefe
50g Zucker
1 Pck.Vanillie-Zucker
1 Ei 

Belag:
2 1/2 kg Pflaumen

Streusel:
300g Weizenmehl
150g Zucker
1 Pck. Vanillie-Zucker
175g weiche Butter oder Margarine

Zubereitung
Das Backblech fetten. Für den Belag die Pflaumen waschen, entsteinen und an einer Seite längs einschneiden.
Für die Streusel Mehl in eine Rührschüssel geben. Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit einem Knethaken zu Streuseln verarbeiten.
Für den Hefeteig Mehl in eine Rührschüssel geben und sorgfältig mit Hefe vermischen. Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit einem Mixer zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig an einem warmen Ort ca 40 min. gehen lassen.
Teig aus der Schüssel nehmen, durchkneten und auf dem Backblech ausrollen. Den Boden mit den vorbereiteten Pflaumen belegen und die Streusel zum Schluss darauf geben. Kuchen eine weitere halbe Stunden gehen lassen.
Das Ganze anschließend bei ca.200 °C ca. 30 backen.

.... Genießen ... :)

Dienstag, 21. August 2012

Himbeer-Schicht-Torte

Lange Zeit hat sich hier nichts getan.
Die Sonne lockte mit ihren wunderbar warmen Strahlen nach draußen und die fröhlich, freie Zeit der Semesterferien lachte mit dem dem azurblauen Himmel um die Wette.
Zu Hause kommt man aber ohne Kuchen oder diverses Gebäck, dann doch nicht aus ;)
Gebacken wurde also freilich und nun könnt auch ihr die Ergebnisse sehen und euch eure Restwoche, oder die kommende freie Zeit, mit dem Gedanken an duftendes Gebäck und eventuelle Nachbackgelegenheiten vertreiben.

Nach dem Rezept der Aprikosen-Schicht-Torte hier nun die Himbeer-Variante. 6 lockere Böden aufeinander gestapelt mit einem leckeren Himbeerpüree zwischen den Schichten. Eingefasst ist das Ganze mit einer Zartbitter-Ganache (200g Sahne erhitzen und 200g Schoko darin schmelzen lassen. Gut umrühren und über Nacht kühl stellen) als Grundlage, einem dünneren Schokoüberzug darüber und zum guten Schluss noch etwas dunkles Kakaopulver für die Oberfläche ;) Das ist die volle Schokoladenladung, aber so leeecker!


Ich habe noch ein paar frische Himbeeren oben auf die Torte gesetzt und so konnte diese dann den Gästen serviert werden.

 Für das Rezept, einfach die Mengenangaben aus der Aprikosen-Schicht-Torte übernehmen, allerdings die Aprikosen durch Himbeeren ersetzten (ich habe das Gewicht der Aprikosen einfach mit den Himbeeren abgewogen) und den Überzug wie oben beschrieben verwenden.

Viel Vergnügen beim Ausprobieren :)



  
;)

Sonntag, 5. August 2012

Himbeer-Aprikosen-Marmelade

Wie schön, wenn man den Sommer einfangen kann.
Einfach ein paar volle, reife Früchte mit den schönsten Sonnenstrahlen zusammen in ein Glas geben, etwas Grillenzierpen und den Duft von frisch gewendetem Heu dazu. Nur noch fest zuschrauben und bei Bedarf öffnen und den Sommer genießen........ja jaaa, schön wärs :)
Aber so oder so ähnlich könnte man es zumindest versuchen. So entstand in dieser Sommerzeit diese leckere Marmelade, leuchtend rot, wunderbar süßlich- säuerlich frisch und einfach super als Sommerauftrich aufs Brot!



Zutaten:
500g Himbeeren (TK, oder frisch)
500g Aprikosen
1 Pck. Gelierzucker 2:1

Zubereitung:
Die Aprikosen waschen, entsteinen und in kleine Stücke schneiden. In einen Topf geben, die Himbeeren evtl. ebenfalls waschen und mit dem Zucker ebenfalls in den Topf geben. Alles langsam aufkochen lassen und ein paar Minuten sprudelnd kochen lassen. Die Marmelade mit einem Pürrierstab kurz zu einer homogenen Masse pürrieren. Evtl den enstehenden Schaum mit einer Schaumkelle abschöpfen.
Die heiße Marmelade randvoll in sehr saubere Gläser füllen, mit den Deckeln sofort verschließen und auf den Kopf stellen. Nach ein paar Minuten kann man diese wieder umdrehen. Auskühlen lassen.


Diese wunderschönen Anhänger, für allerlei Selbstgemachtes und Schönes, habe ich, wie schon vorher einmal erwähnt, von meiner nächst jüngeren Schwester, zum Geburtstag bekommen und diese verzieren nun das ein- oder andere Einmachglas :)

DANKE Valerie,
Sie sind einfach wunderhübsch



Eingereicht beim Cookbook of colors Event, in diesem wunderschönen August, mit der Farbe Rot :)

                                      

Dienstag, 31. Juli 2012

Puddingschnecken

Schnell gemacht sind auch diese, leuchtend gelben Puddingschnecken. Mich überkam auf einmal der Hunger nach leckerem gekochten Vanille-Pudding (am liebsten natürlich in einem Gebäck) und weil ich ein Mensch der Muße bin, habe ich dementsprechend sofort nachgegeben und mich an die Schüssel, bzw. den Topf gemacht :)
Passend zum Cookbook of colors-Thema, Gelb , sind die leckeren Schnecken, nicht zuletzt Dank einem Anstrich mit Aprikosenmarmelade, leuchtend gelb geworden. Am besten schmecken sie frisch zubereitet, denn man sollte das Gebäck nicht zu lange lagern, dann wid der Hefeteig härter und halt...naja älter ;)


Zutaten:
Teig
375g Mehl
1 Pck. Hefeteig-Garant
80g Zucker
150ml Sahne
1 Päck.Vanille-Zucker
1 Ei
50g Butter
Pudding
1 Beutel Vanille-Puddingpulver
400ml Milch
40g Zucker
Aprikotieren
4 El Aprikosenkonfitüre
2 El Wasser

Zubereitung
Aus den Teigzutaten einen Hefeteig herstellen. 
Das Gute beim Arbeiten mit Hefeteig-Garant ist die verkürzte Gehzeit, des Teiges. So kann man den fertig gekneteten Teig (nach ca. 5 min.) einfach auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen und sofort mit dem Pudding bestreichen. 
Für Diesen, nach Packungsanleitung aber nur mit 400ml Milch, einen Pudding kochen und gut abkühlen lassen. Anschließend auf dem ausgerollten Teigrechteck verteilen. Den Teig von der langen Seite her aufrollen und in 1-2 cm dicke Schnecken schneiden. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und bei 180-200°C ca. 15 min backen. 
Nach dem Backen, das Wasser mit der Aprikosenkonfitüre in einem Topf erwärmen und über die noch heißen Puddingschnecken pinseln. Auskühlen lassen


...aber nicht zu lange....noch warm sind sie am leckersten...*schleck*

Auch in der Schokovariante ergeben sich sehr leckere Schnecken. Dafür einfach 3-4 Essl. Butter schmelzen und den ausgerollten Teig damit bestreichen. Ca. 100g gehackte Schokolade und 50g Schokostreusel auf den Teig geben. Aufrollen und wie zuvor beschrieben weiter verarbeiten


Guten Appettit! :)