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Sonntag, 21. Oktober 2012

Nuss-Schokoladenkuchen

Dieser Nuss-Schokoladenkuchen kommt ganz ohne Mehl und Backpulver aus. Die Triebkraft und Lockerung wird durch die Eier erzeugt. Dabei ist der Kuchen wirklich sehr schokoladig und saftig. Er hält sich problemlos einige Tage und schmeckt wirklich sehr gut :)
Ich könnte mir gut auch etwas Vanille-oder Orangenaroma im Kuchen vorstellen, gerade wenn es jetzt auf die kältere, gemütliche Jahrezeit zu geht.



Zutaten:
300g geröstete Haselnüsse
55g Kakopulver
5 Eier
200g Zucker
1 Päck. Vanillezucker
100g Butter
1 1/2 Packungen Schokoraspel

100g Haselnusskerne
120g Zartbitterschokolade
30g Vollmilchschokolade

Zubereitung:
Die gerösteten Haselnüsse in der Küchenmaschine zerkleinern. In eine Schüssel geben und mit Kakaopulver vermischen.
Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Eigelb mit Zucker verrühren und schaumig schlagen. Die Butter schmelzen, abkühlen lassen und zu der Eigelb-Zucker-Mischung geben. Die Nüsse und das Kakaopulver ebenfalls zugeben und alles gut verrühren.
Zum Schluss das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben.
Eine Backform mit Butter und Paniermehl ausstreuen und den Teig einfüllen. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C ca. 30min backen.

Während des Auskühlens, Schokolade im Wasserbad langsam schmelzen. Nüsse grob mit einem Messer hacken. Nachdem der Kuchen erkaltet ist, die Schokolade aufstreichen und die Nüsse darauf verteilen.

Fertig ist er zum Verputzen :)






Donnerstag, 4. Oktober 2012

Apple-Pie

Ach ja, der wunderschöne Herbst. 
Das welke Laub, die goldenen, sanften Sonnenstrahlen, der unverwechselbare Duft von Erde, Sonne und frischgefallenen Blättern...hier und da rollt eine Kastanie, eine flinke Maus huscht über das Pflaster und vereinzelt fallen auch ein paar dicke Regentropfen in den Kragen...ja, ja, so ist der Herbst.

In nächster Zeit gibt es hier einiges herbstliches zu endecken, ob süß, ob herzhaft, ob Kuchen oder Brot, lasst euch überraschen :)

Anlass war das letzte Zusammentreffen von denen, die mir so sehr am Herzen liegen. 
Für eine kleine Weile werden wir nun auseinander gehen, Neues erleben, Altes vermissen und erst Weihnachten wieder zusammensein.

Für kleine Heim- und Fernwehs, gibt es hier die Rezepte um sich etwas vom "Zuhause-Gefühl", auch in die Fremde zu holen.

Von mir für euch.


Zutaten:
Teig
300g Mehl
2 gestr. Tl Backpulver
100g Zucker
1 Pck. Vanillin-Zucker
1 E
150 g weiche Butter oder Margarine
später hinzu
1/2 Päck Sahnesteif 
1 Eigelb 
1 EL Milch

Apfelfüllung 
1 Kilo Äpfel (z.B Boskop) 
50g Zucker
2 El Wasser
5 El Apfelmus
1 Teel. Stärke
1/2 Päck. Vanillezucker 
(evtl Zimt)

Zubereitung: 
Für die Apfelfüllung, die Äpfel schälen und in Stücke schneiden. Mit dem Zucker, Vanillezucker, Wasser und Apfelmus in einen Topf geben und andünsten. Stärke zugeben und gut umrühren.Evtl Zimt hinzufügen (in meinem Pie hatte ich keinen) und nochmals umrühren. Füllung etwas abkühlen lassen.

Für den Teig 
 Mehl mit Backpulver in eine Schüssel geben und mischen. Alle anderen Zutaten hinzufügen und alles mit einem Handrührgerät zu einem Teig verarbeiten (sollte er zu stark kleben, den Teig in Folie gewickelt eine Weile in den Kühlschrank legen). Etwas weniger als die Hälfte des Teiges dünn ausrollen und in eine gefettete und ausgestreute Pieform legen.
Ich habe hierbei eine Form benutzt, bei der sich der Boden herausheben lässt, was das spätere Entnehmen und Servieren des Pies viel einfacher macht. Außerdem habe ich den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie ausgewellt, eine Seite der Folie abgezogen und den Teig, noch an der anderen Seite haftend, so in die Form gelegt. Die Frischhaltefolie hält den Knetteig zusammen, was gerade bei dünn ausgerollten Teigen günstig ist, da diese so nicht reißen.
Mit dem Daumen über die Kanten der Pie-oder Tarte-Form gehen und überstehenden Teig entfernen. Nun den Teig in der Form gut andrücken und die Frischhaltefolie vorsichtig abziehen.
1/2 Päck. Sahnesteif auf den Boden streuen und die vorbereitete Füllung hineingeben.
Restlichen Teig ausrollen, nach Belieben Motive mit Keksstechern ausstechen und überlappend auf die Füllung legen.
Die so entstandene Teigdecke mit Eigelb bestreichen.
Im vorgeheizten Backofen bei ca.200°C 30 min backen.



" ... fügt sie zusammen 
und was kommt heraus? 
... bibedi babedi buuh! "







Samstag, 15. September 2012

Käsekuchen mit Himbeerbelag

Eine meiner Schwestern ist absolut fanatisch in Himbeeren -und in so gut wie jedweden Kuchen mit denselbigen- verliebt. Da kann man fast nichts falsch machen, solange nur eine ordentliche Portion Himbeeren dabei ist. Zum Glück mag sie auch die tiefgekühlte Variante, den in diesen Zeiten sind frische Himbeeren nur schwer und dann nur zu unverschämten Preisen zu bekommen.
Also gab es die vergangen Tage einen saftigen Käsekuchen, den wiederrum meine Mutter liebt, mit einem schönen, säuerlichen Himbeerbelag. Besonders gut zu einer Tasse Kaffee oder einem schönen Kakao ist dies ein toller Nachmittags-oder Sonntagskuchen.
Die Zubereitung, das Backen und das anschließende, vorsichtige Auskühlen, nehmen allerdings etwas Zeit in Anspruch. So ist das bei Käsekuchen nun mal, wenn man möglichst keine Risse oder Krater nach dem Backen in der Oberfläche haben möchte.
Ich persönlich mag Käsekuchen am liebsten völlig ausgekühlt und auch lieber mit einer etwas kompakteren Füllung als einer locker saftigen, Geschmäcker sind eben unterschiedlich :)
Wer mag, kann den Käsekuchen auch gut lauwarm essen. Der Himbeerbelag dürfte dann nicht ganz fest werden, aber das ist ja auch nicht weiter schlimm.

Also, der nächste Nachmittagskaffee ist gerettet, nur ran an die Schüsseln :)



Zutaten:

Teig
180g Mehl
1/2 gestr. TL Backpulver
75g Zucker
1 Pck.Vanillin-Zucker
1 Ei
75g weiche Butter
Füllung
3 Eiweiß
250g kalte Schlagsahne
500g Speisequark 
250g Quark 20% Fett i.Tr.
150g Zucker
1 Päck. Vanillepudding-Pulver
3 Eigelb
Belag:
500g Himbeeren TK
75g Puderzucker
1 Pck. Tortenguss rot

Zubereitung:
Mehl und Backpulver mischen. Restliche Teigzutaten hinzufügen und alles zu einem Teig verkneten. Anschließend für 15 min in den Kühlschrank legen. Danch etwa die Hälfte des Teiges auf den Boden einer 26cm Springform ausrollen. Übrigen Teig zu einer langen Rolle formen und aus dieser einen ca. 3cm hohen Rand an die Springformwand drücken.
Für die Füllung die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Anschließend die Sahne steif schlagen.
In einer Schüssel Quark mit Zucker, Vanillepudding-Pulver und Eigelb gut verrühren. Den vorbereiteten Eischnee und die Sahne vorsichtig unter die Quarkmasse heben. Das Ganze dann in die ausgelegte Sprringform füllen und in den auf 160°C vorgeheizten Backofen schieben. Den Kuchen ca. 75min backen lassen.
Evtl. nach 50min mit etwas Alufolie abdecken, damit der Käsekuchen nicht zu stark bräunt.
Nach dem Ende der Backzeit, Kuchen bei leicht geöffneter Ofentür noch ca.10-15 min im ausgeschalteten Ofen stehen lassen, dann vorsichtig herausnehmen und völlig erkalten lassen.
Für den Belag die Himbeeren auftauen. 250g davon in einem hohen Rührgefäß pürieren. Den Tortenguss mit Puderzucker, 2 El. Wasser und den pürierten Himbeeren in einen Topf geben und erhitzen. Wenn die Masse beginnt dick zu werden etwas davon auf den ausgekühlten Käsekuchen geben. Zurückbehaltene, nicht zerkleinerte Himbeeren ebenfalls auf den Kuchen geben und anschließend die restlichen Himbeermasse darauf verteilen.

Bei mir ging die Füllung des Käsekuchens während des Backvorganges riesig auf, schon fast schaumwolkenartig erhob sie sich über den Rand der Springform und ich dachte: Oh nein, den bekommst du ohne Unfälle und Krater nie heil aus dem Ofen.
Aber nach dem Ende der Backzeit senkte sich der Kuchen schon während der 10min im ausgeschalteten Ofen und erlangte anschließend, nach dem Erkalten und ohne Springformrand, sein normales Aussehen zurück, ohne einen einzigen Riss!
Allerdings war mir die Öberfläche zu braun geraten, deshalb ruhig ab und zu mal nachschauen wie weit der Käsekuchen ist und ggf. abdecken.

Lasst es euch schmecken :) 

Montag, 10. September 2012

Aprikosen-Pflaumen-Pie

Schöner Spätsommer oder wie manche sagen, schöner früher Herbst.
All das tolle Obst lädt zu wunderbar duftenden Kreationen ein, bei deren Genuss man am liebsten schon gefärbtes, fallendes Laub, glänzend braune Kastanien und die ersten leuchtenden Lichter sehen möchte.
Bis dahin ist es aber, zumindest hier am Niederrhein, noch eine Weile hin und so begnügen wir uns mit dieser leckeren Aprikosen-und Pflaumen-Tarte, die die letzten Sommerboten und die Ersten des Herbstes vereint und so nicht nur Platz in meinem Kühlschrank schafft sondern auch ein angenehm warmes Gefühl und ein wohltuendes Mhmmm... bei dem Gedanken an kommende Zeiten :)


Zutaten:
500 g Aprikosen
400 g Pflaumen
3 EL Apfelsaft
160g Zucker
3 EL Speisestärke
300 g Mehl,
200 g Butter

1 Handvoll Paniermehl
1 Ei

Zubereitung:
Für den Mürbeteig Mehl mit 75g Zucker mischen. Die Butter in Flocken dazugeben und 3–4 EL kaltes Wasser zufügen. Mit den Knethaken und anschließend den Händen zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Min. kalt stellen.
Circa 2/3 des Teiges zu einem Kreis (ca. 32 cm Ø) ausrollen. Diesen in eine gefettete Pie-oder Tarte- Form legen und den Rand leicht andrücken.Überstehenden Teig an den Rändern mit den Fingern abstreifen.
Für die Füllung die Aprikosen und Pflaumen waschen, entsteinen und klein schneiden. Apfelsaft mit der Stärke verrühren und mit dem kleingeschnittenen Obst und dem restlichen Zucker in einen Kochtopf geben und gut erhitzen.
Den Boden der ausgelegten Tarte-/oder Pieform mit dem Paniermehl bestreuen. Die angedickte Obstmischung in die Form geben. Den restlichen Mürbeteig ausrollen und mit kleinen Formen Motive ausstechen. Diese dachziegelartig auf die Füllung legen und so eine Decke bilden.
Anschließend die Decke mit verquirltem Ei bestreichen.
Evtl. mit einer Gabel kleine Löcher in die Oberfläche stechen, damit im Backofen die heiße Luft aus der Füllung entweichen kann.
Bei 190°C 45 min backen. Die angegebene Backzeit ist nur ein Schätzwert, da ich während meines Backvorganges vergessen hatte, die Uhr zu stellen und dementsprechend nach dem Bräunungsgrad der Oberfläche gegangen bin und den Kuchen so pi-mal-Daumen für gut befunden habe.


 Am besten noch lauwarm genießen... :)




Donnerstag, 23. August 2012

Pflaumenkuchen

Jetzt im August fängt sie wieder an, die Pflaumenzeit! Lange habe ich gar keine gemocht, irgendwie war mir der Pflaumenbelag nach dem Backen immer zu bitter, aber jetzt, wenn der Saft in den Hefeteig läuft und den Kuchen schön weich macht und wenn sich die leichte Säure des Obstes mit den süßen Streuseln verbindet, dann schmeckt das Ganze einfach himmlisch.
Diesen lecker-schmecker Kuchen habe ich zusammen mit meinem Vater gebacken und wie immer, legte er besonderen Wert darauf, alle Früchte ganz dicht an dicht auf den Boden zu legen. Außerdem sucht er immer die prallsten und saftvollsten Pflaumen aus, so dass jedes Mal, wenn Pflaumenkuchen gebacken wird, dieser eher an einen gebackenen Pflaumenkompott erinnert, so saftig wird das Ganze. Der Kuchen läuft uns praktisch vom Blech. Doch ehe es so weit kommen kann, wird er, noch warm, schon verspeist. So schmeckt er uns am Besten :)

Zutaten:
200ml Milch
50g Butter oder Margarine
375g Weizenmehl
1 Pck. Trockenbackhefe
50g Zucker
1 Pck.Vanillie-Zucker
1 Ei 

Belag:
2 1/2 kg Pflaumen

Streusel:
300g Weizenmehl
150g Zucker
1 Pck. Vanillie-Zucker
175g weiche Butter oder Margarine

Zubereitung
Das Backblech fetten. Für den Belag die Pflaumen waschen, entsteinen und an einer Seite längs einschneiden.
Für die Streusel Mehl in eine Rührschüssel geben. Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit einem Knethaken zu Streuseln verarbeiten.
Für den Hefeteig Mehl in eine Rührschüssel geben und sorgfältig mit Hefe vermischen. Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit einem Mixer zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig an einem warmen Ort ca 40 min. gehen lassen.
Teig aus der Schüssel nehmen, durchkneten und auf dem Backblech ausrollen. Den Boden mit den vorbereiteten Pflaumen belegen und die Streusel zum Schluss darauf geben. Kuchen eine weitere halbe Stunden gehen lassen.
Das Ganze anschließend bei ca.200 °C ca. 30 backen.

.... Genießen ... :)

Donnerstag, 26. Juli 2012

schneller Aprikosenkuchen

Nach einem Rezept von Dr. Oetker, hier für euch ein schneller Aprikosenkuchen:
Ich liebe es, wenn die Aprikosen im Teig ihr säuerliches Aroma entwickeln und den Kuchen so wunderbar saftig machen. Dieses Rezept habe ich in einer neuen viereckigen Springform gebacken (Danke Elke :) ) aber die Teigmenge reicht sicherlich auch für ein ganzes Blech, dann ist die Teigschicht über den Aprikosen nicht ganz so dick.
Viel Freude beim Nachbacken und Probieren :)


Wegen der Sonnenblumen (im Hintergrund) geht hier auch ein dickes Dankeschön an Elke, ohne sie hätte ich die zarten Pflänzchen nicht erhalten, um mich nun, an ihrer, Stück für Stück entfaltenen, Pracht zu erfreuen :)

Zutaten
125ml Milch 
125g Butter
 4 Eier 
250g Zucker 
1 Pck.Vanillin-Zucker 
300g Weizenmehl 
 3 Teel. Backpulver

Belag
750g Aprikosen 
Zubereitung:
Milch und Butter in einem kleinen Topf erhitzen. Die  Eier mit dem Zucker und demVanille-Zucker in einer Schüssel schaumig rühren. Heiße Milch-Butter langsam auf niedrigster Stufe  unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und kurz unterrühren. Den Teig in der Form oder auf dem Blech gleichmäßig verstreichen. Aprikosen waschen entsteinen und beliebig klein schneiden. Ich habe hier meine Aprikosen nur halbiert und sie so in den Teig gedrückt.

Die Aprikosen auf den Teig geben und das Ganze bei 180°C ca. 40 min auf mittlerer Schiene backen.
Nach dem Backen und Erkalten, Kuchen (evtl. kopfüber umdrehen und) mit Puderzucker bestäuben. 


Dienstag, 24. Juli 2012

Kirschkuchen mit Schokoladenstreuseln


Meiner Meinung nach, passen Kirschen und Schokolade wunderbar zusammen ;)
An heißen Sommertagen bleibt meine Backlust ungebremst, aber gerne plädiere ich in diesen Zeiten für etwas Gebäck mit leckerem Obst. Den Anfang machte dieser Schoko-Kirschkuchen.
Ich hatte die Kirschen nicht weit genug in den Teig gedrückt, sodass sie mehr eine Zwischenschicht bilden als sich im Teig zu verteilen, aber auch so schmeckte es mir und meinen "Mitessern" sehr gut. Der Boden ist locker und weich, und die Kirschen passen super zu den knusprig, schokoladigen Streuseln. Vor allem wenn der Kuchen noch nicht ganz ausgekühlt ist und der Butter-Schokobelag sich noch samtig weich an die Kirschen schmiegt  macht man einfach: Mhmmmm...
Kurz hatte ich auch an Aprikosen gedacht (mit Schoko bestimmt auch toll) habe dann aber ein anderes Rezept entdeckt, welches ich mit diesen, in nächster Zeit mal ausprobieren möchte. Man darf gespannt sein...  ;)
Bis dahin, genehmigt euch ruhig ein großes Stück zu einer schönen Tasse Kaffee/Tee, lehnt euch zurück und genießt das überfällige "Hallo" des diesjährigen Sommers mit hochgelegten Beinen und enspanntem Gemüt :)


Zutaten:
125 g Butter
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillin-Zucker
3 Eier
225 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
2-3 EL Milch 
1 Glas Kirschen, abgetropft
Streusel
120g Mehl140-150g Zucker130g Butter70g Kakao

Zubereitung:
Butter, Zucker, Vanillin-Zucker und Salz in eine Schüssel geben und schaumig schlagen. Die Eier einzeln nacheinander unterrühren. Mehl und Backpulver mischen, portionsweise sieben und kurz  unterrühren. Die Milch esslöffelweise unterrühren. Eine Springform fetten und mit Paniermehl ausstreuen. Teig einfüllen und die abgetropften Kirschen darauf geben. Die Kirschen in den Teig drücken.
Aus den weiteren Zutaten Streusel herstellen. Dazu alles in einer Schüssel mischen und mit dem Handrührgerät und Knethaken zu Streuseln verkneten.
Die Schokostreusel auf den Teig geben und die Form in den vorgeheizten Backofen stellen
Bei 200°C ca. 60-70 min backen.


Mittwoch, 18. Juli 2012

Törtchen, törtchen

Wenn man liebe Geschwister hat (und davon soo viele wie ich), dann bekommt man zum Geburtstag jede Menge wunderschöne Geschenke.
Der feste Freund meiner älteren Schwester ist ja schon lange bei uns dabei und in jedes Familienfest integriert, aber Dank meiner jüngeren Schwester, hat unsere Familie seit geraumer Zeit neuen Zuwachs bekommen.Wie wunderbar, wenn dieser sich (vollkommen grundlos) dazu verpflichtet fühlt, jedem von uns an seinem Geburtstag eine kleine Freude zu machen. Dieses Jahr haben sich der liebe Martin und meine jüngste Schwester Muriel zusammen getan und mir ein wi-wa-wunderbares Geschenk gemacht. Nämlich dieses hier

Wie vielleicht am Rande bemerkt, backe ich in meiner Freizeit für mein Leben gern und besitze auch schon so manches Teil und Zubehör dafür. Diese tolle Silikonform ist so niedlich und wunderschön, ich hätte mir keine bessere wünschen können. Wie genial damit auf einen Schlag sechs entzückende Törtchen backen zu können.
Heute, endlich, nach meiner Biochemie-Klausur, habe ich die Zeit gefunden, um genau diese Törtchen zu backen.
Weil heute aber auch noch ein ganz spezieller Tag ist, habe ich die Kuchen in Gedanken an die vielen lieben Menschen in meiner Familie gebacken, für die heute oder auch die letzte Zeit wichtige Entscheidungen und Erlebnisse bereitstellt/e.
Die beiden ersten Törtchen möchte ich Muriel und Martin widmen. Ohne sie hätte ich diese neue Form gar nicht und weil einer von beiden so besonders gern weiße Schokolade isst, durfte diese natürlich nicht fehlen:

Danke Muli und Martin

Das dritte Törtchen ist für meinen Bruder Lennart: Ich habe heute viel an dich gedacht und bin so froh, das alles gut verlaufen ist. Mach dir keine Sorgen, bald backe ich für dich neue Törtchen, in diese du dann wieder voll reinbeißen kannst ;)

Ein Törtchen geht, natürlich, an die liebe Valerie. Ohne sie wären wir ohne unser "neues" Familienmitglied und ich wahrscheinlich ohne das schöne Geschenk (ihr merkt wie uneigennützig ich bin) ;)
Es ist als kleine Gratulation zur Masterzulassung, an eine der besten Unis des Landes, gedacht. Herzlichen Glückwunsch!
Außerdem, wie ihr bestimmt schon gesehen habt, hat sie für mich diese wirklich tollen Deko-Pieckser gemacht, alle selbst gebastelt! Ihr werdet sie nun auf vielen Gebäcken u.ä finden und bald auch die passenden Marmeladen-und Einmachgläser-Anhänger...
Es gibt aber noch einen Grund ihr ein Törtchen zu widmen, sie wird nämlich bald sehr, sehr weit weg sein und das ist so traurig, dass ich eigentlich gar nicht darüber nachdenken möchte. Vielleicht hilft ein bisschen Zucker damit klarzukommen - beiden Seiten :)
 für Dich

Die restlichen Kuchen sind für meine große Schwester Lara, darauf das doch noch (immer) alles gut wird und für meine Mutter, die immer ein offenes Ohr in Sachen Prüfungsangst hat und ein paar liebe, tröstende Worte. Die Stücke müssen etwas kleiner werden, denn mein Vater bekommt auch noch was ab. Für überasschende Anrufe, tröstende Besuche im Krankenhaus und die weltbesten Pfannkuchen die nur er so machen kann und die es unbedingt bald wieder geben muss ;)

Für alle, die gerne die Kuchen nachbacken möchten, hier nun das Rezept:

Zutaten
100g Mehl 
1/2Pck. Backpulver
150g Zucker
1Pck.Vanillezucker
150g gemahlene Haselnüsse
3 Eier 
50ml Öl
50ml Orangenlimonade oder Sprudel
50ml Sahne oder Milch

Zubereitung

Das Mehl und Backpulver in eine große Schüssel sieben. Die gem. Haselnüsse dazugeben. Die weiteren festen Zuaten zufügen und vermischen
Die Eier, das Öl, Sahne und Fanta hinzufügen und alles zusammen gut verrühren. In die Form füllen und ca. 45 min. bei 180°C backen. Evtl. braucht der Teig länger, unbedingt die Stäbchenprobe machen. Die Flüssigkeitsmenge war im Rezept zu Anfang etwas zu hoch, ich habe nun versucht diese zu reduzieren und das auch schon im Rezept vermerkt. Veränderet Backzeiten können evtl. daraus resultieren.
Den Kuchen nach dem Backen aus der Silikonform holen und auf einem Kuchenrost erkalten lassen.
Mit geschmolzener Schokolade und Zuckerkonfetti verzieren.



Freitag, 6. Juli 2012

Chiffon-Tarte

Zum Dahinschmelzen!
Dieses Jahr wurde sie das erste Mal am wi-wa-wunderbaren Kuchenfest, mit allen Lieben die dabei sein konnten, ausprobiert und ließ sich dort, langsam auf der Zunge, zergehen....mhmm... . Danach sollte man ungefähr für eine Woche nichts mehr essen, die Tarte hat es, obwohl cremig zart, in sich und bringt die Waage zum schwanken ;)

Von der Konsistenz ist sie wie eine zerschmelzende Mousse, etwas cremiger, mit nicht ganz so viel Luft aber trotzdem locker leicht (zumindest FÜHLT es sich so an).
Da frisches Eiweiß verwendet wird, würde ich die Tarte am Besten im Kühlschrank aufbewahren und max. 1 Tag vor dem Verzehr zubereiten.

Die nächsten Tage mehr vom diesjährigen Kuchenwahnsinn, nun heißt es erst einmal, an alle Schaumschläger und Luftikusse, ran an die Schüsseln und nachgebacken!


Zutaten:
Boden
150g Kekse, zerbröselt
100g gem. Haselnüsse
90g Butter
Füllung
2Tl Gelatine
2EL kaltes Wasser
2 Eier, getrennt
150g feiner Zucker
250ml Milch
200g dunkle Schokolade
2Tl Vanille-Extrakt
300ml Schlagsahne
Deko
100g geschmolzene Schokolade
einige Blätter

Die zerbröselten Kekse mit den Nüssen vermischen. Butter schmelzen und über das Nussgemisch gießen. Alles Vermengen und in eine gefettete Pie-oder Tarteform geben. Ich habe hier eine normale Springform benutzt und aus dem Bröselteig einen Rand hochgezogen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 10 Minuten backen. Nach der Backzeit Form herausnehmen und abkühlen lassen.
Für dei Füllung Gelatine mit dem Wasser in eine Tasse geben, 5 Minuten quellen lassen und dann die Tasse in heißes Wasser stellen, bis sich die Gelatine aufgelöst hat.
Die Eier trennen und die Eigelbe mit 100g Zucker schaumig schlagen. Die Milch in einem Topf aufkochen, Topf von der Kochstelle nehmen und unter Rühren die Eigelbmischung dazugeben. Bei niedriger Temperatur die Masse nun rühren bis sie etwas dicklich wird, dabei aber beachten, dass die Masse nicht kochen darf!
Die gelöste Gelatine einrühren und anschließend die Schokostückchen und den Vanille-Extrakt hinzufügen. Weiterrühren, bis sich eine einheitliche Masse gebildet hat. Alles abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Schlagsahne steif schlagen. Das Eiweiß seperat steif schlagen und dann nach und nach die restlichen 50g des Zuckers unterrühren. Weiterschlagen, bis das Eiweiß schnittfest ist. Ganz Vorsichtig erst die Sahne und anschließend das Eiweiß, am besten mit einem großen Metalllöffel unter die Creme heben.Wichtig ist, dass sowohl Sahne als auch Eiweiß, gut mit der Schokomasse vermischt sind aber dabei nicht zu viel gerührt wird, damit die Luft in der Masse bleibt!
Zum Schluss die Creme auf den gebackenen Boden der Form geben und das Ganze mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen.


Für die Deko, die geschmolzene Schokolade auf die, gereinigte, Rückseite von den Blättern geben. Diese auf Backpapier trocknen lassen, Schokoseite sollte dabei oben sein. Nach dem trocknen lassen sich die fertigen Schokoblätter von den Echten lösen und könnnen auf den Kuchen gelegt werden.

Nun fehlt nur noch, sich am Anblick zu erfreuen und dann mit diversen "Mitessern" auf Wolke 7 zu schweben
:)

Und die niedliche Karte ist natürlich von ....... naa, wer kann`s erraten??  

Mittwoch, 4. Juli 2012

Butterkuchen

Noch warm, direkt vom Blech am Besten!
Mhmm... der locker weiche Hefetig wird von einer saftigen Mandel-Zuckerdecke gekrönt. Schnell und einfach zu machen, ist dieser Kuchen aus Kindertagen nur oberlecker!


Zutaten
Teig:
375g Weizenmehl
1 Pck. Hefeteig Garant
50g Zucker
1 Pck. Vanillin-Zucker
1 Pr. Salz
1 Ei 
150ml Milch
50g weiche Butter 
 
Belag:
130g Butter
100g Zucker
1 Pck.Vanillin-Zucker
100g Mandeln, gehobelt
Tipp: Bei dieser, schnellen Variante arbeite ich mit Hefeteig Garant. Wenn man diesen nicht hat, die Zutaten mit einem nicht ganzen, Päckchen Trockenhefe zu einem Teig verarbeiten. Diesen 30-45 min ruhen lassen, bis sich sein Volumen deutlich sichtbar vergrößert hat. Teig ausrollen, wie unten beschrieben verarbeiten und nochmals 30 min ruhen lassen. Danach, bei gleicher Ofeneinstellung und Zeit, backen.
Zubereitung
Mehl mit Hefeteig Garant in einer Rührschüssel sorgfältig vermischen. Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit Knethaken ca.5 zu einem glatten Teig verarbeiten. Diesen auf einer leicht bemehlter Arbeitsfläche noch einmal kurz durchkneten, zu einer Rolle formen und auf dem Backblech ausrollen.Mit dem Stielende eines Kochlöffels Vertiefungen in den Teig drücken.

 Für den Belag Butter in Flöckchen gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Zucker und Vanillin-Zucker mischen, darüber streuen und die Mandeln gleichmäßig darüber verteilen. Kuchen 15 Min. ruhen lassen.
Danach das Blech in den Backofen schieben und bei 180-200°C ca. 20 min backen.

Donnerstag, 28. Juni 2012

Apfelsaftkuchen


Dieses leckere Rezept habe ich nach einem Rezept von der wunderbaren Rezeptwiese abgewandelt und meinen Vorstellungen (und Zutaten im Haus) angepasst.
Auf der "Wiese" findet man immer wieder neue Ideen, bekommt tolle Inspirationen und so leckere Rezepte, dass ich mit dem Nachbacken gar nicht recht hinterher komme.
Dieser Kuchen schmeckt eigentlich erst am zweiten Tag so richtig gut, wenn es also was zum Vorbereiten sein soll, ist dieser er perfekt. Schön locker innen, mit einer leichten Vanillenote und Schokoladentropfen, genau das Richtige wenn es schnell und lecker zugleich sein soll.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken

Zutaten:
3 Eier
250g Zucker
1 Päck.Vanillin-Zucker
Salz
250 ml neutrales Speiseöl
100g gemahlene Mandeln
1 Päck. Vanille-Pudding
275g Mehl
1 Päck. Backpulver
50 - 100g Schokotropfen
200ml Apfelsaft

Zubereitung:
Die Eier und Zucker, Vanille-Zucker und Salz in 5min, mit dem elektr. Handrührer weiß schauming schlagen. Das Öl langsam einrühren. Mandeln und Puddingpulver mischen und ebenfalls langsam unterrühren. Mehl, Backpulver mischen und auf den Teig sieben. In mehreren Portionen unterrühren. Die Schokoladentropfen und den Apfelsaft zum Schluss, abwechselnd, dazugeben. Kurz einmal alles verrühren und dann den Teig in eine vorbereitete Form füllen.

Bei 175°C ca 50 min. Stäbchenprobe machen.

Auskühlen lassen und nach Belieben mit Zuckerguss und bunten Schokoladenlinsen verzieren

Hinweis: Bei mir reichte der Teig für sechs kleine Marienkäfer-Förmchen und eine kleine Kranzfrom von 22cm. Dabei brauchte der Teig jweils 25 und 35 min.